|
| |
Man lebt nur einmal - aber wenn man es richtig macht - ist einmal genug! |
|
|
|
|
| |
Die Domina - was verstehe ich darunter? Was habe ich dazu für Gedanken?!
Wenn es Dich interessiert, dann lies doch einfach weiter ... |
|
DIE DOMINA - mit diesem Wort assoziieren die meisten Menschen bzw SMler eine Frau, die mit ihrer dominanten Neigung - ob sie echt oder gespielt ist - Geld verdienen.
Jedoch ist diese Assoziation nicht unbedingt richtig.
Nicht automatisch ist eine Domina, eine Frau, die mit ihrer Neigung auch Geld verdient. Leider ist dieser Begriff nun fast nur mehr zur Bezeichnung bzw. Erkennung einer Profi-Herrin, bzw. Prostituierten verkommen.
Ursprünglich, kommt dieser Begriff ja aus dem lateinischen und heißt Herrin. Da sieht die Geschichte schon wieder ein wenig anders aus.
Früher war mit dem Begriff Domina eine Vorsteherin eines Stiftes oder Klosters gemeint.
Weiters gibt es auch noch Übersetzungen, wo Hausfrauen mit dem Begriff bezeichnet werden.
Dann kommt dies von DOMUS - dem Heim.
Und auch hier schließt sich der Kreis wieder.
Die Herrin, die dominante Herrin, im eigenen Heim - wer wünscht sich diese nicht? Zumindest aus der Warte von devoten bis masochistischen Männern oder jenen, die es zumindest gerne wären. In der Realität sieht die Geschichte schon wieder ganz anders aus. |
SM Session in meinem alten, privaten Spielzimmer. Nähe & Zärtlichkeiten gehören für mich dazu! |
Nun gut, zum eigentlichen Thema zurück.
Die Domina - in unserer Subkultur, ganz einfach gesagt in der SM-Szene, wird der Begriff Domina meist mit einer prof. agierenden Herrin in einem Profistudio verwendet. Aber auch Prostituierten, die SM bzw Fetisch anbieten, nehmen ganz gern diesen Begriff in Anspruch.
Ähm, Entschuldigung. Das hätte ich jetzt schon wieder beinahe vergessen. Dafür würden mich ja sicher einige meiner "Kolleginnen" irgenwo hängen sehen. Und sicher ist damit nicht das Andreaskreuz gemeint.
Wir Dominas sind doch nie und nimmer Prostituierte. (Damit meine ich jetzt weniger den fürs Gesetz gängigen Begriff).
Also nicht, weil einige von uns vielleicht doch sexuelle Praktiken anbieten und das mein ich jetzt nicht auf den eigenen Körper bezogen. Sondern, weil eine prof. Domina nie und nimmer eine Prosituierte sein kann. Tut sie doch nichts, was einer dieser Huren gleichkommen würde.
Auch nicht, wenn betroffene Domina schon zig Jahre im roten Gewerbe gearbeitet hat und nun umsattelt, weil sie im "normalen" Buissnes ja nix mehr verdient.
Und ich meine damit jetzt nicht die Dominas, die mit ihrem Können oder auch Nicht-Können, ihr Geld verdienen. |
SM Session in meinem alten, privaten Spielzimmer. Facesitting liebe ich! |
Was hat es jetzt also auf sich, mit diesen meist sehr streng schauenden, an sich fast immer in Latex oder Leder gekleideten Damen?
Also zumindest die, die sog. Profi Domsen sind.
Viele der rein privaten Peitschenschwingerinnen meinen ja meist, sie ziehen so was eh nicht an, weil sie eben nicht in dieses Klischee hineinfallen wollen. Ob jetzt wahr oder nur aus Mangel an finanziellen Ressourcen, sei mal dahingestellt. Außerdem darf man derartige Frauen auf keinen Fall mit Domina betiteln. Da reagieren viele sehr empfindlich darauf. |
SM Session in meinem alten, privaten Spielzimmer. Facesitting mag ich besonders gerne! |
Wie auch immer - ob nun Latex und Leder oder Jeans oder gar nackt - ähm schon wieder ein Fauxpas, das ich da begehe. Denn gute Dominas dürfen doch nicht nackt sein.
Dürfen sie sich denn überhaupt zeigen? Geschweige denn ihre Sklaven und Sklavinnen näher als eine Peitschenlänge an sich heranlassen?
Jetzt habe ich noch immer nicht gesagt, was eine gute Domina für mich ausmacht - oder könnt Ihr zwischen den Zeilen lesen? Na ich denke doch ...
Sollen wir sie jetzt trennen, die privaten, rein aus Lust handelnden Damen und die sowieso immer geldgiereigen, meist ja schon wenn man den Meinungen mancher Glauben schenken mag, mittlerweile millionenschweren Studio-Herrinen? |
SM Session in meinem alten, privaten Spielzimmer. Nähe & Zärtlichkeiten gehören für mich dazu! |
Ich meine zumindest hier im diesem Bereicht?! Wörtlich um sie auseinander zu halten
Nein, wir - nein ich - nenn sie im folgenden einfach DOMINA.
Nun gut, dann kommen wir nun endlich zum Thema und ich erzähle Euch nun, was für mich eine gute Domina ausmacht. |
SM Session in meinem alten, privaten Spielzimmer. |
Für mich persönlich ist es da egal, ob ich meine Werke nun in einem studio, im Wald oder wo auch immer, vollbringe. Will damit sagen, es ist für mich das Gleiche, ob ich nun im Studio spiele oder privat zu Hause.
Der einzige Unterschied für mich persönlich ist folgender:
Im Studio suchen die Leute mich und meine "Dienstleistung" aus. Privat kann ich zu 100% meine Spielpartner und somit Neigungen aussuchen. Was ich auch mache - zumindest nach den Neigungen, meist aber immer nur, ob ich mit der betreffenden Person auch kann bzw. ob sie mir sympathisch ist. Wenn ich irgendwo privat spiele, dann rede ich ja oft mit den Leuten nicht so lange - es wird einfach drauflos gespielt. Für mich die spannendste Variante. |
SM Session in meinem alten, privaten Spielzimmer. Ist Subbi brav, darf er auch mal ... |
Und da muss man eben Kompromisse eingehen.
Für mich ist es nicht wichtig, dass irgendwo geschrieben steht, was man tun muss, bzw. was man zu unterlassen hat. Wir Spielpartner sind beide erwachsene Menschen, die selber entscheiden können und vor allem sollen, was sie tun möchten und was sie lieber lassen.
Für mich ist einzig und alleine wichtig, was die beiden Menschen, die gerade miteinander spielen, für Regeln und Grenzen haben. Das ist wichtig und das zählt in diesem Moment. Diese Regeln können für jemanden anderen, in einer anderen Situation bzw. an einem anderen Tag auch wieder ganz anders aussehen.
Alles andere, die ganzen gängigen Klischees und dummen Regeln, tangieren mich überhaupt nicht. Sie lassen mich ebenso kalt, wie der Schnee in der Antarktis.
Kälte ist nämlich etwas, das ich weder beim Wetter noch bei Menschen mag. |
SM Session in meinem alten, privaten Spielzimmer. Facesitting der etwas andren Art! |
Darum kann ich wahrscheinlich auch mit den ganzen streng schauenden – ach so unberührbaren Dominas nichts anfangen.
Für mich zählt in erster Linie der Spaß an der Geschichte.
Was jetzt aber keine Wertung sein soll. Wenn jemand Kälte und Unberührbarkeit als Fetisch sieht, dann ist es ja auch ok so.
Meiner ist es jedenfalls nicht. Für mich zählen da ganz andere Dinge. Erotik, Zärtlichkeit, Nähe, Berührungen, Härte, Strenge - die einander bedingen und abwechseln.
Macht es jemand aus Überzeugung, dass er kalt und unnahbar ist, wäre es ja ok.
Nur viele Dominas benutzen hier meiner Meinung nach ein praktisches Klischee um unliebsame Praktiken nicht machen zu müssen. |
SM Session in meinem alten, privaten Spielzimmer. Leckspiele mag ich sehr gerne ;-) |
|
Was muss ich? Gar nichts muss ich. Weder privat noch weniger im Studio.
Wenn ich mich nicht berühren lassen will, dann brauche ich doch keinen Grund dafür. Dann ist es so und der Besucher hat dies zu akzeptieren. Wenn nicht, findet er sicher genügend andere Damen.
Aber zu sagen, eine Domina darf das nicht. Das finde ich reichlich lächerlich. Nur frage ich mich da meist nach dem eigentlichen Grund. |
SM Session in meinem alten, privaten Spielzimmer. Das muß sich mein(e) Sub aber erst verdienen! |
Bei vielen ist es meiner Meinung nach einfach, dass sie ein Problem mit ihren Job haben. Ein Problem mit dem was sie tun.
Und dafür mag mich jetzt die eine oder andre hassen, es ist aber so.
Ich brauche mir nur manche Beiträge in Foren ansehen. Da lassen sie die Gäste nur ran, wenn sie drei Lagen Stoff anhaben, vier Höschen und nachher wird mit Alkohol nachgeschrubbt.
Oder sie sagen, sie haben die größten Probleme mit den eigenen Gedanken nachher. |

SM Session in meinem alten, privaten Spielzimmer. Sub kniet gefesselt vor mir!
|
Da wird seitenweise diskutiert, was nun Berührbarkeit letztendlich ist.
Für die eine ist es schon Berührbarkeit, wenn sie sich nur am Stofffetzchen angreifen lässt, welches irgendwo raushängt. Die andre meint wieder, Berührbarkeit ist für sie alles, was nicht zu Geschlechtsverkehr und französisch beim Mann zählt.
Wie jeder nun Berührbarkeit für sich definiert ist ja meiner Meinung nach völlig legitim. Jedoch bin ich der Meinung, dass man dies entscheiden sollte, wie man selber will. Ob es immer so ist, weil man eben davon überzeugt ist (wegen Partner, Gesundheit, etc) oder weil man es doch macht, wenn einem der Spielpartner sympathisch ist, sollten die Gründe sein.
Nicht jedoch das Geld, welches manche Dame dann doch sehr schnell berührbar macht, sobald der Gast, mehr Geld über den Tisch geschoben hat. |
SM Session in meinem alten, privaten Spielzimmer. |
|
Man hörte in Foren von "Verantwortung für den Gast". Manche werden sich jetzt fragen, was da mit Verantwortung zu tun hat. Ich tat genau das Gleiche.
Als ich nachfragte, bekam ich die Antwort, dass man als Domina nicht seine eigene Lust mit einbringen darf. Man ist ja für den Gast und sein Wohlbefinden verantwortlich. Für mich kommt auch der Gedanke auf, dass viele Frauen sich selber und ihr Tun, besser respektieren und akzeptieren können, wenn sie sich als unberührbar ausgeben. |

Eine Session im ehemaligen eXdream bei Salzburg! |
Und ich finde es witzig, wenn Dominas behaupten, dass Kolleginnen, die sich z.B. lecken lassen, aber nicht immer, sondern eben nur nach Lust und bei Sympathie, dies nur als Ausrede nehmen. Genauso hingesagt sei das, wie sich nicht die eigene Lust disziplinieren lassen.
Und genau diese Damen sind es dann, die nie mit einem Gast einen derartigen Spaß haben können. Wahrscheinlich, weil sie schlicht und einfach nicht mit ihrem Tun fertig werden. |
Eine Session im ehemaligen eXdream bei Salzburg! |
|
Für mich gibt es nichts schöneres, als Spaß zu haben.
Wenn es passt, es zu genießen. Und das lasse ich mir von niemanden ausreden - au0er von mir selber, wenn mir jemanden nicht zusagt. Denn Sympathie und die passende Session ist für mich der einzige Grund, dass ich etwas mache bzw. nicht mache. Und nicht das Geld und nicht irgend ein Klischee. Und ich finde es total bescheuert, dass viele dominas einem die Dominanz absprechen, wenn man zugibt, man "vergewaltige" einen Gast zum eigenen Lustempfinden.
Das finde ich nämlich zehnmal weniger verwerflich, als wenn ich mich überall als unberührbar gebe und wenn der Gast genug löhnt, still in der Kammer doch die Beinchen breit mache.
Denn der Unterschied liegt darin. Ich mache, das was ich mache aus Lust. Die andren aus Geldgier. Wer ist hier nun käuflich?
oder ist es einfach der Neid, dass es eben Frauen gibt, die hier ihre Lust befriedigen können?
|
Eine Session im ehemaligen eXdream bei Salzburg! |
Und was ist Ende von dieser Geschichte?
Ich handhabe das so, wie ich auch meine Sessions handhabe - nach Lust und Laune. |
|
| Aktualisiert am 27. Mai 2009 |
|
|
|
|