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Persönlichkeit beginnt dort, wo der Vergleich aufhört! |
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Gesundheit ist ein wahnsinnig wichtiges Thema.
Erst recht, wenn es um Erotik und besonders um BDSM geht.
Werden in diesem Bereich doch oft auch einige nicht gerade ungefährliche Praktiken ausgeführt. Da ist es umso wichtiger, das Risiko so gering wie möglich zu halten!
Hier gibt es zu viele wichtige Punkte, die leider immer noch sehr viele Menschen grob unterschätzen.
Darüber kann ich mehr Lieder singen. Da meine Berufung aber Herrin und nicht Opernsängerin ist, werde ich mir das Singen hier verkneifen und Euch damit verschonen und dafür mit ein paar guten und brauchbaren Tipps und Infos versorgen.
G'sund bleiben!
Katarina |
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Ich würde sagen, es gibt nichts, was mehr Priorität hat, wie unsere Gesundheit. Egal ob es die geistige oder die körperliche Unversehrtheit ist.
Gerade bei Themen wie Erotik/Sex & BDSM ist dieses Thema sehr wichtig.
Was verstehe ich unter dem Begriff Gesundheit und wie wichtig ist mir diese? Darüber möchte ich mir an dieser Stelle ein paar Gedanken machen.
Gesundheit hat man nur eine!
Will heißen, dass man damit eigentlich nicht spaßen sollte. Also werde ich bestimmt keine Praktiken durchführen, die meiner oder Deiner Gesundheit nachhaltig schaden könnten. Jaja, die Gesundheit meiner Spielpartner(innen) ist mir mindestens genauso wichtig, wie meine eigene. Und das ist gar nicht so selbstverständlich. |
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Was kann man tun und was sollte man tunlichst unterlassen?
Darüber streiten sich ja sogar die Wissenschaftler. Ich würde mich auch nicht darauf verlassen, was mir irgendwer erzählt oder gelesen hat.
Gesundheitlich lasse ich mich auf nichts ein.
Darum werde ich auch nie irgendwelche Praktiken machen, die in irgendeiner Weise dem Körper und auch dem Geist schaden oder verletzen könnten.
Wenn ich immer wieder höre und lese, wie manche Menschen mit ihre Körper und ihrer Gesundheit umgehen, wird mir schlichtweg schlecht.
Ist es Unwissenheit?
Ist es Dummheit?
Ist es bei einigen die Geldgier?
Oder einfach Leichtsinnigkeit - so nach dem Motto "Wird schon gut gehen!"
Ich weiß es nicht.
Und diese Menschen werde ich auch nicht mit meinen Worten erreichen können. Sie sind taub und blind für jeden guten Ratschlag.
Außerdem bin ich niemanden sein Kindermädchen. Jeder erwachsene Mensch hat schließlich das Recht, mit seinem Körper und seinem Leben das zu machen, was er möchte.
Ich kann nur an meine eigene Gesundheit und die meiner Spielpartner denken und danach handeln.
Würde ich mich um andere Menschen kümmern wollen, hätte ich einmal viel zu tun und außerdem hätte ich dann bestimmt einen anderen Beruf gewählt. |
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Viel mehr möchte ich diese Menschen mit meinen Worten und Tipps erreichen, denen ihre eigene Gesundheit und die ihrer Spielpartner genauso wichtig ist, wie mir.
Viele Menschen möchten sich einfach über mögliche Gefahren informieren. Sie machen sich Gedanken, wie man Fehler und Gefahren vermeiden könnte.
Genau diese Menschen möchte ich erreichen.
Für mich ist es allerdings schon sehr wichtig, wie meine Spielpartner(innen) über dieses Thema denken und wie sie schlussendlich mit ihrer eigenen Gesundheit umgehen möchten.
Kommt jemand zu mir und fragt mich, ob wir oder meine Freundinnen z.B. etwas ohne Schutz machen könnten, hat sich die Geschichte schon vorher erledigt, bevor sie überhaupt begonnen hat.
Denn so weiß ich sofort, wie derjenige über das Thema denkt und mit seiner Gesundheit umgeht. Das Risiko mit so einem Menschen zu spielen und mir somit leichter etwas zu holen ist mir einfach zu groß.
Mit so jemanden werde ich mich bestimmt nicht einlassen.
Auch lasse ich mich im Studiobereich sicher nie durch irgendwelche Zusatzzahlungen zu irgendwelchen Praktiken überreden, die mir nicht gefallen oder gar schaden könnten.
Das hätte den gleichen Effekt zur Folge. |
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Was zähle ich nun zu diesen Praktiken? Was kommt für mich sicher nicht in Frage?
Hier werde ich einfach ein paar Punkte nennen. Alles andre ist mit mir persönlich im Gespräch zu erfahren.
- Sexuelle Praktiken ohne Kondom
- Gewalt ohne jegliche Handlung
- Tritte in die Hoden und in den Bauch
- Dauerhafte Narben, sowie bleibende Schäden für Geist und Körper
- Operationen
- Gabe von Medikamenten, Lokalanästhetika & Narkosen
- Duldung von Drogeneinnahme vor/während meiner Sessions und im Atelier Mystique
- Kontakt mit Körperflüssigkeiten von Spielpartner(innen) und Besucher(innen)
- Katheter bei Freundinnen und Sklavinnen, wenn sie nicht von mir durchgeführt werden
- Alkoholkonsum vor und während eines Besuches. Daher gibt es auch keinen Alkohol bei mir. Menschen die diese Kicks brauchen, sind bei ohnehin an der falschen Adresse.
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Manch einer wird sich jetzt vielleicht denken oder fragen, dass es aber einige andere Studios / Damen gibt, die genau diese Sachen anbieten.
Gut, dann nur auf dort hin.
Bitte, es wird niemand dran gehindert, ein derartiges Lokal aufzusuchen udn sein Leben in die Hände dieser Damen zu legen.
Bei mir wird es jedenfalls derartige Praktiken bestimmt nicht geben. Da fährt die Eisenbahn drüber.
Egal wie oft jemand bettelt oder versucht mich mit einer Mehrzahlung dazu zu überreden. Dies kann höchstens die Folge haben, dass ich die Session beende.
Es gibt keinen Alkohol bei mir im Atelier. Betrunkene Menschen sind mir zutiefst zuwider.
Einzig ein Gläschen Prosecco kann ich anbieten. Aber wenn jemand den Alkohol braucht um locker zu werden, sorry, dann bist Du bei mir an der falschen Adresse. |
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Mindestens genauso wichtig ist es mir, dass die Räume, Möbel und Instrumente sowie Spielsachen penibel sauber gehalten werden.
Wenn es möglich ist, verwende ich Einwegmaterial. Auch wenn es um eine Ecke teuerer ist.
Sonst reinige ich alles mit Reinungsmitteln/Lösungen, nach dem neuesten Standard. Das sind jene Mittel, die auch in Krankenhäusern und Arztpraxen zum Einsatz kommen.
Du wirst bei mir nur sehr sauberes Spielzeug vorfinden.
Genauso halte ich es auch mit den Spielzimmern, den Möbeln, dem Badezimmer und der Toilette.
All das wird nach jeder Session gründlich gereinigt. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein. Ist es aber oft leider nicht.
Rotes und düsteres Licht in manchen Studios versteckt da schon so manches Leckerli.
Auch wenn es viel Zeit und mitunter einiges mehr an Geld kostet, bevor nicht alles sauber ist, kommt niemand in mein Atelier.
Dildos und ähnliches Spielsachen werden nur mit Kondom verwendet. Nach der Verwendung werden sie mit eigenen Mitteln noch gründlich gereinigt.
Instrumente werden in geeignete Lösungen eingelegt (Bakterien, Vieren, Pilze, ... werden da abgetötet). Danach werden sie noch gewaschen und wenn nötig sterilisiert und in eigene Beutel eingeschweißt.
Katheter, Dehnstifte, Nadeln, Infusionsleitungen, Spritzen, Tücher, Tupfer, Infusionslösungen, Darmrohre, etc werden entweder in steriler Einmalversion verwendet oder wie oben erwähnt gereinigt.
Natürlich werden bei mir diese Sachen erst kurz vor Gebrauch aus den sterilen Verpackungen genommen und dann entsorgt. Auch, wenn noch die halbe Flasche voll ist.
Reste von Infusionslösungen werden verworfen. Flaschen die geöffnet herumstehen sind nicht mehr steril.
Natürlich verwende ich nur einwandfreie Materialien und Instrumente, wie sie auch in der Medizin ihre Anwendung finden.
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Warum ich das alles extra erwähne?
Weil es leider gar nicht selbstverständlich ist.
Ich weiß leider von einigen Studios in Österreich, die diese Dinge gar nicht so genau nehmen. Auch wenn ich mir bei diesen Worten nicht gerade viele Freunde mache, so möchte ich, dass die Öffentlichkeit um diese Praktiken Bescheid weiß.
Da werden Spritzen, Katheter, Urinbeutel ausgewaschen!!
Jaja, Du hast richtig gelesen. Zustände wie im tiefsten Russland vor 10 Jahren.
In Infusionsflaschen wird Leitungswasser eingefüllt. Blasenspülungen werden mit Leitungswasser durchgeführt - von einer Dame, die damit wirbt, dass sie Krankenschwester ist.
Wissen diese Damen eigentlich was sie tun?
Hier werde ich einen sehr bekannten Film zitieren ...
"Denn sie wissen nicht, was sie tun"
Das Argument lasse ich nur nicht gelten - dann muss man sich eben informieren.
Klistiersysteme (Becher, Beutel, Schlauch, Darmrohr) werden nach dem Gebrauch wieder zurückgehängt und das Restwasser verbleibt im Becher.
Das Darmrohr halt ein bissi abgewischt. Dass bei jeder Verwendung natürlich auch Flüssigkeit zurück fließt, nun ja, das ist ja egal, oder?
Die wenigsten wissen, dass man das ganze System eines Klistiersystems, samt Schlauch und Darmrohr in Instrumentenreiniger einlegen muss und danach waschen muss.
Katheter werden mit normalen Handschuhen gelegt. Aus Spargründen wird kein steriles Kathetergleitgel verwendet, sondern Gleitgel aus dem normalen Spender.
Viele wissen gar nicht mal, dass es diese Utensilien alle steril zu kaufen gibt, oder sie sind ihnen einfach zu teuer.
Sterile Handschuhe kennen die wenigsten. Und ihre spezielle Handhabung können die wenigsten richtig durchführen.
Zu diesem und anderen Themen möchte ich an anderer Stelle noch genauer eingehen.
Das würde jetzt hier den Rahmen sprengen. |
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Es gibt aber noch zahlreiche andere Dinge, die ich zum Thema Gesundheit zähle.
Zum Beispiel, dass ich auch Peitschen, Gerten, Stöcke und z.B. Seile nach jeder Session reinige. Kommen sie mit Körperflüssigkeiten oder der Intimregion in Berührung, werden sie gewaschen.
Natürlich benötigt man somit viel mehr Spielsachen oder kann einiges nicht gleich wieder verwenden.
Gummisachen benötigen eine ganz eigene Pflege. Sie werden nach der Verwendung gründlich gewaschen. Nach dem Trocknen werden sie innen eingepudert und außen mit einer eigenen Lösung eingelassen.
So glänzen sie schön in der Session und werden richtig gepflegt, damit sie lange halten.
Ich habe schon erlebt, dass Gummianzüge in einem Studio nach dem Gebrauch einfach wieder an den Haken wanderten.
Dass aber gerade bei Gummi sehr viel Körperflüssigkeiten ausgeschieden werden, erklärt sich wohl von selber.
Den Damen ist das offenbar wurscht - sie tragen es ja nicht. |
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Aber noch einen anderen wichtigen Punkt sollte man nicht unterschätzen. Die Verarbeitung und Verwendung von Spielmöbeln.
Es ist ja nicht schwer, ein bissi Holz, ein paar Nägel und Schrauben und schon hat man seine Möbel zusammengetischlert.
Vor längerer Zeit hatte ich einmal bei einer Wiener Domina für kurze Zeit ein paar Treffe veranstaltet.
Das Studio sehr nett. Zwar klein, aber durch den Keller sehr nett zum Spielen.
Aber wie die Dame ihre Sklaven aufhängt, da stellt es so manchem die Haare auf.
Hatte sie doch glatt, diese gedrehten Haken, wo man Schaukeln für Kinder in Türrahmen aufhängt, in die Mauerfugen geschraubt.
Dort hatte sie zwei Flaschenzüge montiert. Dass die Flaschenzüge einzeln zwar gut eine Tonne heben, ist ja ne nette Geste, aber was nützt es aber, wenn der Sklave samt dem tollen Flaschenzug verkehrt hängend den Boden erreicht und sich dadurch das Genick bricht.
Meinte sie doch glatt, ich könnte dort locker jemanden aufhängen. Sie macht das immer so.
Mir blieb echt die Spucke weg. So etwas kann und will ich irgendwie nicht begreifen.
Die gleiche Dame zeigte mir ihre Spielsachen und darunter eine kleine Tube (viertelt voll), eines Kathetergleitgels.
Sie meinte, wenn ich einen Katheter legen möchte, könnte ich diese Tube verwenden. Auf meinen Einwand, dass man dazu eigentlich normal jedes Mal eine eigene und vor allem sterile Tube nimmt, meinte sie doch glatt, " Das passt schon. Ein Arzt hat mir gesagt, man solle einfach einen Tropfen verwerfen und das wäre in Ordnung".
Mir standen die Haare zu Berge - und bei dieser Länge ist das wirklich nicht einfach.
Die Handtücher wurden dort immer nach Gebrauch getrocknet. Gut, ich dachte, wenn sie die Handtücher in der Tasche mit nach Hause zum Waschen nimmt, möchte sie nicht nasse Tücher heim tragen. Bis ich draufkam, dass sie die Handtücher wieder in den Kasten gelegt hat.
Als ich meine mitnahm zum Waschen, meinte sie ganz böse, "Das ist nicht gut, die werden so schnell kaputt".
Nach wenigen Tagen trennte ich mich wieder von ihr.
Das alles sind Dinge, die normalerweise niemand mitbekommt. Ich bin zwar sehr tolerant, aber hier ist Schluss. |
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| Âktualisiert am 11. Februar 2010 |
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